Dampfzug

Die Reise an Bord der dampfbetriebenen Waldbahn

Die Touristenbahn fährt vom ehemaligen Sägewerk La Forge ab, welches der Forstbehörde O.N.F. gehörte. Die Association du Chemin de Fer Forestier d’Abreschviller mietete die meisten ehemaligen Gebäude wie: Lokschuppen, Ausbesserungswerk und verschiedene Hallen. Diese Gebäude sind Gemeindebesitz.

Der Abfahrtbereich wurde  umgestaltet, Ausziehgleise gebaut und das Bahnhofs- und Schlatergebäude errichtet. WCs wurden in einem Flügel der ehemaligen Werkstatt eingerichtet.

Zum Zeit der Forstbewirtschaftung verband ein Gleis das Bahnnetz mit dem SNCF- Gleis und führte vor dem Bahnhof vorbei. Ein weiteres Gleis führte der Saar entlang nach Westen über ungefähr 2 km in Richtung Sägewerk Marcarie.

Der Zug fährt  vom Abgangsbahnhof aus nach Osten, das Tal der Roten Saar hinauf. Auf der rechten Seite, fahren wir zunächst am Campingplatz entlang, welcher im Süden an den Teich grenzt, der in Sommer Badefreunden ermöglicht.

Auf der linken Seite eine Gesamtansicht von Abreschviller; das Dorf mit seinem 1400 Einwohnern welche von der Friedhofskapelle überragt wird, war bereits im Jahr 715, unter dem Namen Ermenbertovillare und im Jahr 1015 als Elberswylel bekannt.

Eine Pfeife kündigt den Bahnübergang in der Rue du Moulin an,auf den rechten Seite die Kommunalherberge. Wir erkennen danach auf der rechten Seite die Sportanlange: Fußball, Basketball und Tennis.

600 m von Abgangsbahnhof entfernt treffen wir auf die Fortstraße von Basse-Frentz. Auf der rechten Seite das Forsthaus von Basse-Frentz, welches von den bewaldeten Kuppen des Sauvageon überragt wird, der den Ochsenfelsen und den Glashüttenfelsen trägt (vom Club Vosgien markierte Ausflugsstrecken mit Aussichtspunkten). Etwas weiter links die Fischzucht, im Sommer äußerst belebter Ort: Wettangeln, Forellenverkauf…)

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Nach einem bewaldeten Streckenabschnitt erweitert sich der Blick am km1.4,beim Bahnübergang der Straße nach St. Quirin und auf der rechten Seite der Weiler Lettenbach (La Verrerie), der ehemalige Glashütte im 15. Jahrhundert gegründet und im Jahre 1888 übertragen nach Cirey-sur-Vezouze verlegt wurde.
Die Strecke verlässt nun die Straße und dringt am Fuße des Streitwalds, entlang der Roten Saar auf eigener Fahrspur in eine Waldlandschaft vor.

Am Km 3.5 liegt auf der linken Seite das Gesundheitszentrum St.Luc (ehemaliges Sanatorium des Departements, welches im Jahr 1900 an der Stelle einer ehemaligen Glashütte und Zellulosefabrik eröffnet wurde). Der Zug fährt am Damwildpark dieser Einrichtung entlang.

Nach einem Streckenabschnitt im Wald entlang des romantischen Baches führt uns eine äußerst enge kurve in einer kleinen Felsschlucht zur Abzweigung, von der aus einer der beiden ehemaligen Hauptstränge der Bahn auf der rechten Seite wegführte, nämlich der Hauptstrang zum unteren Teil des Donon (ungefähr 10km bis zum Boden des Tales der Roten Saar mitzahlreichen Abzweigungen in den Seitentälern : 15-20km). Befinden sich zwei Züge gleichzeitig auf der Strecke, kreuzen sie sich hier wobei der talaufwärts fahrende Zug auf das 100m lange Überholungsgleis der ehemaligen Strecke fährt, um auf den talabwärts fahrenden Zug zu warten.

Ab dieser Abzweigung (Rommelstein), an der ebenfalls zahlreiche Ausflugsstrecken starten, fährt der Zug auf dem ehemaligen, noch erhaltenen Gleis bis Grand Soldat (Soldatenthal).
Nachdem wir die Rote Saar auf einer kurvenreichen Brücke überquert haben, fahren wir durch das Tal und überqueren anschließend die Straße zum Donon (auf der rechten Seite das Forsthaus L’Ermitage).

Wir nehmen an dieser Stelle im Dampfbetrieb Schwung, um die kurze 7% Steigung  zu erklimmen, die uns auf die  Hänge des Grand- Soldat Tales emporführt.

Am km 5.3 gelangen wir in den Weiler Grand Soldat (Höhe 350m), in dem eine ehemalige, im Jahr 1722 gegründete Glashütte bestand. Auf der linken Seite, in der Dorfmitte das Geburtshaus des Schriftstellers Alexandre CHATRIAN 1826-1890.

Maison natale Alexandre Chatrian

Geburtshaus von Alexandre Chatrian

Der Zug verlässt den Weiler und gelangt 300 m weiter an seinen Endbahnhof inmitten schöner Tannenwälder.

Die Strecke führte vor 1966 weiter bis zum 2 km entfernten Talboden und danach über eine zweifache Kehrtwende bis zum 4 km weiter entfernt gelegenen Col du Breschpunkt empor (Höhe 540m).
Von dort aus führte sie in das Zorn-Tal hinab. Auf der rechten Seite verlief sie ungefähr 4km talaufwärts, um Anschließend 10 km talabwärts bis Neüstadtmühle, Schaeferhof unterhalb von Dabo zu führen.

Am heutigen Endbahnhof finden Sie ein Souvenirschalter, einen Picknickbereich und ein Sägewerk in Haut-Fer mit seinem Laufrad.